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Bilder fürs Internet optimieren

Nichts gegen gute Texte, doch die alte Werbe-Weisheit gilt noch immer: Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Und das gilt auch im Internet. Tolle Bilder hinterlassen tolle Eindrücke.

Doch bevor es soweit ist, sind ein paar Handgriffe zu tun und ein paar Dinge zu beachten. Bilder müssen für das Internet optimiert werden, damit Internetseiten schneller laden und damit Internetseiten auch über Bilder von den Suchmaschinen gefunden werden.

Voraussetzung ist natürlich, das Bild zeigt ein ansprechendes Motiv und hat eine gute Qualität. Mancher selbst geknipste Schnappschuss kann da eher nach hinten losgehen. Die Alternative: Einen Profi ran lassen oder Foto und Illustrationen aus Bildkatalogen wie istockphoto.de verwenden. Die Auswahl ist groß, die Preise günstig.

Und das sind die Wie-Sie-Bilder-selbst-einfach-fürs-Internet-optimieren-Schritte:

  1. Speichern Sie das Bild im richtigen Dateiformat ab.

Wenn es nicht schon vom Aufnahmegeräte automatisch gemacht wurde, speichern Sie Ihre Bilder als JPEG (.jpg) ab. Das ist das gängige Dateiformat für eine gute Darstellungsqualität. Möglich sind aber auch PNG-Dateien (.png), die sich jedoch eher für Grafiken mit wenigen Details eignen. Beachten Sie: TIFF-Dateien (.tif) und BITMAP-Dateien (.bmp) sind wegen Ihrer Dateigrößen fürs Internet ungeeignet.

  1. Geben Sie dem Bild einen suchmaschinentauglichen Dateinamen.

Suchmaschinen suchen nicht nur nach Schüsselinhalten in Texten sondern auch nach Bildinformationen. Und die stecken unter anderem im Dateinamen. Sinnvoll sind zum Beispiel der Firmenname, der Standort und/oder Keywords. Der Name des Bildes zu diesem Beitrag lautet zum Beispiel: web-pflege_leipzig_bilder_fürs_internet_optimieren.jpg.

Was die Suchmaschinen ebenfalls freut: Variieren Sie mit den Dateinamen etwas, schreiben Sie im Dateinamen alles klein, verwenden Sie möglichst keine Umlaute, und Leerzeichen ersetzen Sie durch einen Unterstrich.

  1. Legen Sie die richtige Bildgröße an.

Bildgrößen werden in Pixel (px) angegeben. Je kleiner die Abbildungsgröße auf der Internetseite, umso kleiner muss die Bildgröße sein. Sollten keine Vorgaben existieren, legen Sie das Bild in einer Breite von ca. 800 px an (die Bildhöhe passt sich dann automatisch an). Die sicherste Variante ist immer, je nach Nutzung die kleinstmögliche Bildgröße zu wählen. Untenstehend Beispiele zeigen Ihnen ein paar unterschiedliche Bildgrößen.

internetbetreuung_bilder-fuers_internet_optimieren_448x298px
Bildgröße: 448 x 298 px

homepagepflege_bilder_fuers_internet_optimieren_197x131px
Bildgröße: 197 x 131 px

homepagepflege_bilder_fuers_internet_optimieren_99x66px
Bildgröße: 99 x 66 px

Neben der Verringerung der Bildgröße wird auch die Bildauflösung für die Darstellung im Internet verringert. 72 dpi sind hier völlig ausreichend. Im Vergleich: Bilder für den Druck werden in einer Auflösung von 300 dpi angelegt.

Und wie können Sie die Größe und die Auflösung von Bildern verringern? Dafür ist ein Bildbearbeitungsprogramm notwendig. Ein Profi-Programm wie Photoshop muss es aber nicht unbedingt sein. Ein einfaches Bildbearbeitungsprogramm, das inzwischen wohl auf jedem Rechner vorhanden sein dürfte, ist ausreichend. Im Office-Paket von Microsoft ist zum Beispiel der Microsoft Office Picture Manager nutz- und sehr leicht bedienbar. Hier können Bilder sowohl für Web-Anwendungen komprimiert werden, Bildgrößen bearbeitet und Bilder zugeschnitten werden.

Wer doch kein Bildbearbeitungsprogramm nutzen kann, der kann seine Bilder auch online bei verschiedenen Anbietern optimieren. Zum Beispiel bei www.schrumpfer.de oder www.fotosverkleinern.de.

  1. Fügen Sie dem Bild weitere Informationen hinzu.

Auch dieser Schritt, dient der Bildidentifikation in den Suchmaschinen. Denn der Dateiname (siehe Schritt 2) ist das eine, aber es lassen sich beim Hochladen des Bildes auf Ihre Internetseite weitere, sogenannte Metainformationen hinzufügen.

Dies gilt jedoch nur für Internetseiten, die mit einem Content Management System (CMS) programmiert wurden. Jedes CMS ist etwas anders aufgebaut, deshalb ist die Eingabe der Metainformation jeweils auch etwas anders aufgebaut. Grundsätzlich können jedoch ein Bildtitel und eine Bildbeschreibung hinzugefügt werden. Als Bildtitel kann der Dateiname wiederholt werden, bei der Bildbeschreibung wird beschrieben, was auf dem Bild zu sehen ist, damit dies für auch für blinde Internetnutzer erläutert werden kann.

 

Falls Sie noch Fragen zum Aufpolieren von Bildern im Internet haben, wenden Sie sich gern an uns: Telefon: 0341/9750157 bei der Betreuung von Homepages, der Betreuung von Internetseiten und der Rund-um-Pflege von Webseiten.